Frühlingskräuter für dich und dein Tier

Endlich ist es soweit: es ist Frühling

Alles sprießt und die Bäume und Wiesen strotzen nur so von jungem, saftigem Grün. In der TCM steht der Frühling für die Holz-Zeit. Eben an das frische Holz, das im Frühling endlich wieder wachsen kann. Das Element Holz steht allgemein für

  • (Frühlings-)Erwachen
  • Erneuerung
  • Wachstum
  • Kreativität und Umsetzuskraft
  • Muskulatur
  • wiedererwachendes Körpergefühl.

Zwei wichtige Organe sind diesem Element zugeordnet: die Leber sowie die Gallenblase, dazu gehörend die Sehnen und Muskeln, die Augen, welche durch fehlenden glanz Störungen in der Leber zeigen könne, sowie die Hufe und Krallen. Alle Horngebilde, die als Fortsetzung der Muskeln und Sehnen gesehen werden, spiegeln das Befinden dieser Organe wieder. Der Leber werden die Emotionen Wut und Zorn, Aggresivität und grundlose Stimmungsschwankungen nach gesagt.

Wenn du dich hier oder dein Tier wieder findest, empfehle ich dir, diese in der Holz-Zeit ganz bewusst in ihren Funktionen zu unterstützen.

Die frischen Kräuter die jetzt wachsen sind Ideal um diese beiden Organe zu unterstützen und auch den Organismus sanft zu reinigen.

Du kannst ganz einfach bei deinen Spaziergängen oder vielleicht auch im Garten anfangen diese zu sammeln und täglich in euer Essen integrieren. Es empfiehlt sich die Kräuter zu den jeweiligen Jahreszeiten zu sich zu nehmen, denn die Natur bietet uns alles was wir brauche.

Meine Mischung für das Frühlingserwachen aus dem Garten ist:

  • Giersch wirkt gegen Athrose, Athritis, Gicht, Verstopfung und entzündlichen Erkrankungen der Atemwege
  • Löwenzahn ist ein super Stoffwechselbooster welcher gerade im Fellwechsel wichtig ist. Er regt die Bildung von roten Blutkörperchen an, fördert den Gallenfluss und unterstützt das Lymphsystem.
  • Gänseblümchen wirken Blutreinigend, entzündungshemmend, wundheilend und auswurffördernt.
  • Brennessel regt die Nierentätigkeit und Lebertätigkeit an und ist gut für die Blutbildung. Es hilft gegen Allergien und Juckreiz. Die enthaltenen Flavonoide wirken abschwellend und entzündungshemmend

Dosierung

Für einen 20 kg schweren Hund etwa 1-2 Handvoll. Bevor der Hund die Kräuter bekommt, müssen sie ganz fein gehackt oder püriert werden. Am besten verwendet man frische Kräuter, da sie die meisten wirkungsvollen,ätherischen Öle enthalten.

Du kannst die frischen Kräuter sofort nach dem Zerkleinern zum Hundefutter geben, dann können sie die wertvollen Stoffe an das Futter abgeben.

Außerdem können die Kräuter auch als Tee verabreicht werden. Gib hierfür den Tee lauwarm in den Trinknapf und vermisch es mit frischem Wasser. Wenn dein Hund den Tee nicht trinken möchte, kannst du die Pflanzen auch in Form von Pulver in das Essen geben. Allerdings ist die Wirkung dabei nicht so intensiv wie beim Tee. Probiere aus, was der Hund gerne frisst und wie er auf den Zusatzstoff in seinem Futter reagiert.

Die Kräuter können auch einige Stunden in Öl, z.B. Olivenöl eingelegt werden und später mitsamt dem Öl zum Futter gegeben werden.

Manche Hunde sind anfangs etwas skeptisch wegen dem intensiven Geruch, deshalb bitte mit einer kleinen Menge Kräuter anfangen und diese langsam steigern.

Bei Pferden kannst du die doppelten Menge verwenden.

Kontraindikationen

Sollte dein Tier an chronischen Krankheiten leiden wie Lebererkrankungen, Magen- oder Darmgeschwüren, niedrigen Blutdruck oder Überempfindlichkeit besprich es besser vorher mit deinem Artz oder mit mir. Zu den unerwünschten Nebenwirkungen gehören allergische Reaktionen, Magenbeschwerden und Durchfall, daher ist es Ratsam mit kleinen Mengen zu starten und es langsam zu steigern.

Hast du noch mehr Fragen, Wünsche oder verwendest du schon Kräuter in den Mahlzeiten lass mir gerne einen Kommentar da.

Alles Gute für Euch und bis zum nächsten mal

Deine Lea

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